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Gas

Was tun bei Gasgeruch in Gebäuden?

  • Schließen Sie alle Gashähne.
  • Löschen Sie offene Flammen (Kerze, Zigarette etc.).
  • Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, Klingeln und auch nicht das Telefon.
  • Öffnen Sie Fenster und Türen und lüften Sie die Räume gründlich.
  • Verlassen Sie die Wohnung und rufen Sie die WIENGAS-Notrufnummer unter 128 (für den Wiener Raum) oder
  • Gendarmerie/Polizei-Notrufnummer: 133 oder
  • Feuerwehr-Notrufnummer: 122

 

Was tun bei Gasgeruch im Freien?

  • Ist der Gasgeruch auf eine Leckstelle in einer erdverlegten Außenleitung (z. B. Hofleitung zum Rückgebäude) zurückzuführen, so ist diese Leitung mit der vorgesehenen Absperreinrichtung abzusperren.
  • Fenster und Türen umliegender Gebäude schließen.
  • Offenes Feuer vermeiden, nicht rauchen, kein Handy und Feuerzeug benutzen.
  • Eventuell Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln.
  • Den gefährdeten Bereich und Gebäude verlassen.
  • WIENGAS-Notrufnummer unter 128 (für den Wiener Raum) oder
  • Gendarmerie/Polizei-Notrufnummer: 133 oder
  • Feuerwehr-Notrufnummer: 122

Gassanierungen in Wien und Umgebung

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Keine zusätzlichen Kosten!

Technische Kurzinformationen über Gasleitungssanierung
Verwendeter Werkstoff : Prodoral R6-1 Dispersion DIN-DVGW Reg. Nr.: 96.01 e 387

  1. Die Leitungen werden mit Druckluft und einem Druck von 3 bar gereinigt. Hierzu wird über alle Entlüftungshähne der Staub von oben nach unten ausgeblasen und an der getrennten HAE mit einem Staubsauger abgesaugt. Durch ruckartiges Öffnen der Entlüftungshähne wird eine verbesserte Reinigung erreicht. Dies wird so lange wiederholt, bis sich kein Staub mehr in den Leitungen befindet.
  2. Jetzt werden die Leitungen mit Prodoral R6-1 gefüllt und die Leitungen beim Befüllen an den Entlüftungshähnen entlüftet. Das Dichtmittel wird mit einem Überdruck von 4 bar in die Leitungen gedrückt, damit es in die undichten Gewindeverbindungen gepresst wird. Die mit Prodoral R6-1 gefüllte Leitung wird mindestens 2 Stunden unter Druck stehen gelassen.
  3. Nach der Verweilzeit von 2 Stunden wird das Prodoral R6-1 zunächst aus den Rohrleitungen in die leeren Gebinde zurückgeführt, bis keine größeren Mengen mehr austreten. Dabei werden die Leitungen zunächst von oben nach unten belüftet und dann mit Druckluft ausgeblasen, wobei das überschüssige Dichtmittel in einen Auffangbehälter gelangt. Auch hier wird durch ruckartiges Öffnen des Hahnes die Leitung besser entleert. Besonders bei längeren waagerechten Leitungen oder Wassersäcken bleibt immer eine größere Menge Dichtmittel zurück, das mit Schaumstoffkörper (Molchen) möglichst langsam in den Auffangbehälter zurückgedrückt wird, damit die Rohrwandung sauber abgestreift wird. Die Molche gelangen vor dem Auffangbehälter in eine Molchauffangvorrichtung.
  4. Die Leitungen werden mit Warmluft aus dem Kompressor und einer nachgeschalteten Heizpatrone von oben nach unten getrocknet. Eine sorgfältige Trocknung ist unbedingt erforderlich, damit nachtropfendes Dichtmittel nicht in die Gaszähler oder Gasgeräte gelangen kann und diese verstopft oder verklebt. Die Trocknung kann je nach Länge und Dimensionierung der Leitungen zwischen 1 - 8 Stunden dauern.
  5. Die Leitungen werden zuerst der Vorprüfung, einer Belastungsprobe, unterzogen. Hier werden die Leitungen mit einem Prüfdruck von 1 bar belastet. Der Prüfdruck darf während der Prüfdauer von 10 Minuten nicht fallen. Ist die Leitung dicht, wird mit der Hauptprüfung, der Dichtheitsprüfung, begonnen. Hier beträgt der Prüfdruck 110 mbar. Nach dem Temperaturausgleich darf der Prüfdruck während der Prüfdauer von mindestens 10 Minuten nicht fallen. Wir prüfen mit einer Wassersäule, sodass kleinste Undichtigkeiten sofort sichtbar sind.